Wenn man den Plan hat, open Air spielen zu wollen, muss man flexibel sein! Dass wir das sind, hatten wir ja schon vor zwei Jahren beim Sandhäuser Bühnensommer bewiesen. Ja, eigentlich sollte die Wiederaufnahme von „Flamme Fatale“ auf der schönen Außenterasse von Helenas Flammstube stattfinden. Aber – erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt. Am Montag haben wir auf jeden Fall schon einmal draußen geprobt. Dort machte sich unser Theaterspiel auch sehr gut! Aber schon dort kündigten alle Wetterapps für Freitag sehr unbeständiges Wetter an, auch mögliche heftige Gewitter. Und mit der aufgebauten Technik würde kurzfristiges Umziehen nicht möglich sein. Bei der Probe am Mittwoch hatten sich die Wetteraussichten nicht wirklich gebessert. Also beschlossen wir schweren Herzens, doch wieder im Restaurant zu spielen. 

Am Freitag regnete es dann tatsächlich den Nachmittag bis abends durch. Diese Zeit nutzte unser fleißiges Technikteam, um Helenas Flammstube wieder in ein Restaurant mit Theaterausstattung zu verwandeln. Nachdem der Regen vorbei war, wurden alle möglichen Fenster aufgerissen. So entstand mit dem frischen Wind von draußen trotzdem eine angenehme Sommerstimmung! Es gab noch ein paar letzte Abstimmungen zwischen Regie, Schauspielenden und dem Gastroteam und dann strömte nicht mehr der Niederschlag, sondern die Gäste! Das Publikum versprühte schon vor dem ersten Gang gute Laune und dies übertrug sich auf die Schauspielenden. Alle waren mit vollem Elan dabei! Die dargestellten Figuren glänzten wieder, obwohl sie zwei Monate nicht mehr gezeigt wurden!

Der Service von der Flammstube gab sein Bestes und bei der Zusammenarbeit zeigte sich echte Routine. Das Publikum goutierte diesen Einsatz aller Beteiligten mit viel Lachen und ging voll mit! Am Ende gab es jede Menge Applaus für alle Schauspielenden, die Technikcrew, die Souffleuse (ja, sie hatte schon ein bisschen was zu tun…) und das wieder grandiose Team von Helenas Flammstube! 

Ja, das war wieder ein toller Abend! Vielen Dank auch an das tolle Publikum! 

Am Freitag geht es dann in die letzte Runde, um 19:30 Uhr beginnt dann wieder unsere kulinarisch untermalte Suche nach dem Mörder… oder die Mörderin? 

Wir freuen uns darauf!